Heute ist der 1.06.2026 und es tut sich einiges beim 1. FC Köln. Nach dem großen Umbruch im Kader, den Thomas Kessler im vergangenen Sommer mit zwölf neuen Spielern einleitete, stehen jetzt erneut Veränderungen an. Ein frischer Wind weht durch das Geißbockheim, und das nicht ohne Grund. Sechs Abgänge sind bereits zu verzeichnen: Florian Kainz, Luca Kilian, Dominique Heintz, Eric Martel, Cenk Özkacar und Kristoffer Lund haben den Verein verlassen. Ein paar Wackelkandidaten sind noch im Kader, und die Zukunft von Said El Mala und Jakub Kaminski bleibt ungewiss – deren Abgänge scheinen wahrscheinlicher denn je.
Die Personalplanung ist eine knifflige Angelegenheit. Kessler hat eine Einkaufsliste, die sich gewaschen hat: Ein Innenverteidiger steht ganz oben, vielleicht sogar zwei. Der Kader hat momentan keinen Linksverteidiger, und das muss dringend behoben werden. Zudem werden ein Sechser, ein Zielstürmer und ein kreativer Spieler benötigt. Die Ablösen für Kaminski und El Mala könnten ein ordentliches Budget freimachen, das für die Verstärkung des Kaders eingesetzt werden kann. Die Erwartungen sind hoch, bis zu 70 Millionen Euro sollen für diese beiden Spieler in Aussicht stehen. Das wäre eine ordentliche Summe, die in neue Talente fließen könnte!
Die Transferbilanz und weitere Überlegungen
Eine erste Bilanz für die Saison zeigt, dass der FC bereits Einnahmen in Höhe von 12,40 Millionen Euro generiert hat, während die Ausgaben mit 24,53 Millionen Euro zu Buche schlagen. Das ergibt eine Gesamtbilanz von -12,13 Millionen Euro. Klar, dass hier noch Handlungsbedarf besteht! Kessler will mindestens drei neue Spieler für zentrale Positionen verpflichten, und das ist auch bitter nötig, wenn man sich die Mannschaft anschaut.
Die Personalien von Eric Martel und Sebastiaan Bornauw haben ebenfalls ihren Preis. Beide Spieler haben einen Marktwert von jeweils acht Millionen Euro. Und Kessler möchte keinen unerfahrenen Linksverteidiger verpflichten – das könnte sich als schwierige Gratwanderung herausstellen. Die Suche nach den richtigen Spielern wird sich wohl noch etwas hinziehen, und kleinere Transfers sind bereits möglich. Ob größere Transfers in der Planung bleiben, hängt von der weiteren Entwicklung ab. Ein ständiger Balanceakt, könnte man sagen.
Die Fans sind gespannt, was die nächsten Wochen bringen werden. Die Hoffnung auf einen starken Kader für die kommende Saison ist groß. Und während die Gerüchteküche brodelt, bleibt abzuwarten, wen der FC Köln letztlich verpflichten wird. Vielleicht wird der ein oder andere Spieler, von dem man noch nichts gehört hat, zur großen Überraschung? Köln lebt von der Leidenschaft, und die wird auch in der kommenden Saison eine große Rolle spielen. Ein bisschen Vorfreude kann nie schaden!