In Köln-Dünnwald gibt es Grund zur Freude: Das Waldbad, ein beliebter Anziehungspunkt für Groß und Klein, kann nun endlich saniert werden. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat eine Förderung von über 3,8 Millionen Euro genehmigt, die aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ stammt. Diese Nachricht bringt nicht nur Erleichterung, sondern auch neue Hoffnung für das Freibad, das seit über 100 Jahren vom Freien Ortskartell Köln-Dünnwald e.V. betrieben wird.
Die Sanierungsbedürftigkeit des Waldbades war unübersehbar: Zwei Schwimmbecken waren seit Jahren undicht, und die Problematik hatte sich im Laufe der Zeit erheblich verschärft. Franz Philippi, der Vorsitzende des Ortskartells, äußerte sich Ende letzten Jahres zur Ernsthaftigkeit der Situation. Die Bezirksvertretung Mülheim und der Stadtrat setzten sich unermüdlich für die Unterstützung des Waldbades ein, was letztlich zur Genehmigung der Förderung führte. Zudem wurde eine Petition gestartet, die von über 16.000 Menschen unterschrieben wurde und die Stimmen der Bürger lautstark erhob.
Positive Ausblicke und engagierte Helfer
Marc Jan Eumann, der Vorsitzende des Fördervereins, ist optimistisch und sieht einer positiven Zukunft des Freibades entgegen. „Die Weichen sind gestellt, und wir freuen uns auf die bevorstehenden Veränderungen“, sagt Eumann. Mülheims Bezirksbürgermeister Vincent Morawietz bezeichnete die Nachricht als fantastisch für den Stadtbezirk und betonte die Bedeutung des Waldbades für die Gemeinschaft.
Die Stadt Köln hat sich zudem verpflichtet, über 4,4 Millionen Euro für die Sanierung bereitzustellen, was die Gesamtkosten der Sanierung auf knapp 8,5 Millionen Euro schätzt. Hunderte Ehrenamtliche unterstützen den Betrieb des Bades und sammeln Spenden in fünfstelliger Höhe, um das traditionsreiche Freibad am Leben zu halten. Das Waldbad ist das einzige Schwimmbad im Kölner Stadtgebiet, das auf diese Weise betrieben wird, und die engagierten Helfer spielen eine unverzichtbare Rolle in der Erhaltung dieses Gemeinschaftsgutes.
Ein Blick in die Zukunft
Obwohl der zeitliche Rahmen für die Sanierungsarbeiten aktuell noch unklar ist, können die Bürger von Dünnwald und Umgebung auf eine baldige Erneuerung des Waldbades hoffen. Die Entscheidung, das Bad auf die Liste der förderfähigen Projekte zu setzen, kam im Januar, und nun liegt es an den Verantwortlichen, die nächsten Schritte zu planen. Die Freude über die Förderzusagen ist groß, und die Vorfreude auf die frischen, einladenden Becken ist bereits spürbar.
Das Waldbad in Dünnwald ist nicht nur ein Ort für sportliche Aktivitäten, sondern auch ein Treffpunkt für die Gemeinde, der die Herzen vieler Menschen höher schlagen lässt. Mit der anstehenden Sanierung wird es hoffentlich bald wieder ein lebendiger Ort voller Freude, Lachen und erfrischender Schwimmstunden.