Heute ist der 8. Mai 2026 und in Mülheim dreht sich alles um ein brisantes Thema: Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der Kurier-, Express- und Paketbranche. Am 6. Mai hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Duisburg mit rund 60 Beschäftigten das große Aufgebot gestartet. Und was soll ich sagen? Es ging ordentlich zur Sache! Unterstützt von Einsatzkräften der Landespolizei wurden in Duisburg am Kreuz Duisburg-Süd und in Essen an der Anschlussstelle Essen-Nord intensive Prüfungen durchgeführt. Die Aufdeckung von Schwarzarbeit hatte höchste Priorität.
Über 60 Personen wurden an diesem Tag befragt. Man kann sich vorstellen, wie das bei so einem Einsatz abläuft. Es werden Daten erfasst, und das nicht zu knapp. Ganze 25 Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet, darunter drei Strafverfahren wegen des Verdachts auf Sozialversicherungsbeitragsvorenthaltung und Leistungsmissbrauch. Ganz schön knackig, oder? Zudem gab es 22 Ordnungswidrigkeiten, die in der Regel mit Meldepflichtverstößen zu tun hatten. Man fragt sich: Wie kann das sein? Was läuft da schief in der Branche?
Schwerpunktprüfung für ganz Deutschland
Aber das war noch lange nicht alles! Am selben Tag fanden bundesweit ähnliche Schwerpunktprüfungen statt, an denen insgesamt 2.900 Beschäftigte aller Hauptzollämter in Deutschland teilnahmen. Diese massive Aktion zielte darauf ab, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung in der gesamten Branche zu beleuchten. Hierbei wurden mehr als 7.000 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt und über 500 Prüfungen von Geschäftsunterlagen durchgeführt. Ein echter Kraftakt, wenn man bedenkt, dass es um die Bereiche Sammeln, Transportieren, Umschlagen und Zustellung von (Paket-)Sendungen ging.
Die Resultate sind beeindruckend: In dieser bundesweiten Aktion wurden mehr als 50 Strafverfahren und rund 330 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Da fragt man sich doch, wie viele der Beschäftigten tatsächlich ohne Aufenthaltstitel gearbeitet haben. Tatsächlich wurden 32 solcher Fälle festgestellt! Und damit nicht genug: Über 140 Verstöße gegen die Mitführungspflicht von Ausweispapieren und 90 Verstöße gegen die Pflicht zur Sofortmeldung sind ebenfalls aufgefallen. Ein ganz schöner Batzen an Unregelmäßigkeiten!
Der Kampf gegen Schwarzarbeit
Das Ziel dieser Maßnahmen ist klar: Die Sozialsysteme und Staatseinnahmen sollen gesichert werden, während gleichzeitig faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden. Die FKS führt regelmäßig bundesweite Schwerpunkt- und Sonderprüfungen sowie örtliche Prüftage durch, und das nicht ohne Grund. Im Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe gelten zahlreiche Vorschriften, und die Einhaltung dieser Vorschriften ist essenziell.
Die Zöllnerinnen und Zöllner werden auch in Zukunft ihre Prüfungen weiterführen. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Unregelmäßigkeiten ans Licht kommen werden, denn die Branche ist riesig und die Herausforderungen sind vielfältig. Man fragt sich: Wird sich durch solche Maßnahmen wirklich etwas ändern? Ein spannendes Thema, das uns alle betrifft, und das sicherlich noch nicht abgeschlossen ist.