Heute ist der 25.05.2026 und in Mülheim an der Ruhr wird es spannend – zumindest für alle Autofahrer, die sich nicht an die Tempovorgaben halten. Aktuell gibt es nur eine Straße, auf der ein Blitzer aktiv ist. Dieser befindet sich im Bereich der A3, genauer gesagt in der PLZ 45479, Linksruhr, Broich, Jakobsbrunnen. Hier gilt ein strenges Tempolimit von nur 10 km/h! Da kann man sich schon fragen, ob das für die Stadtbewohner nicht eine Spur übertrieben ist. Aber, die Gefahrenlage im Straßenverkehr verändert sich ständig, und so werden die mobilen Radarkontrollen auch angepasst. Um 09:33 Uhr wurde der Blitzer heute gemeldet – ein klarer Hinweis, dass man in diesem Bereich besser aufpasst.

Die Nichteinhaltung der Höchstgeschwindigkeit ist eine häufige Verkehrsübertretung und auch die Hauptursache für viele Unfälle. Die Verkehrssicherheit hängt stark davon ab, dass sich alle an die Tempovorgaben halten. Wenn man darüber nachdenkt, ist es vielleicht auch gar nicht so schlecht, dass die Stadt auf solche Maßnahmen setzt. Übrigens, in Deutschland sind Blitzer-Apps und Radarwarner verboten – ein Punkt, der vielen Autofahrern nicht bekannt sein dürfte. Es gibt zwar die Erlaubnis, im Rundfunk auf Radarfallen hinzuweisen, aber elektronische Hilfsmittel zur Anzeige oder Störung von Radarkontrollen dürfen nicht betrieben werden.

Blitzer in Mülheim und Umgebung

In Mülheim, das ja mitten in der Metropolregion Rhein-Ruhr liegt, gibt es neben diesem mobilen Blitzer auch rund 275 weitere mobile Messstellen. Und auch stationäre Blitzer sind hier keine Seltenheit. Feste Standorte sind beispielsweise an der Kreuzung Essener Straße/Paul-Kosmalla-Straße, wo ein Rotlichtblitzer steht, oder auch an der Aktienstraße und der Friedrich-Ebert-Straße. Die Stadt hat also einiges zu bieten, wenn es um die Kontrolle der Verkehrssicherheit geht.

Das Besondere an den Geschwindigkeitskontrollen: Ein Toleranzabzug wird angewendet. Das heißt, unter 100 km/h gibt es einen Abzug von 3 km/h. Über 100 km/h sind es mindestens 3 Prozent. Das macht die Sache etwas komplizierter, aber auch fairer. Falls man doch einmal einen Bußgeldbescheid erhält, hat man 14 Tage Zeit, um Einspruch einzulegen – was man sich gut überlegen sollte, denn oft hängt der Erfolg eines Einspruchs vom Einzelfall ab.

Änderungen im Bußgeldkatalog

Und apropos Bußgelder: Seit dem 9. November 2021 wurden die Buß- und Verwarngelder zur Verbesserung der Verkehrssicherheit geändert. So können beispielsweise Bußgelder für unerlaubte Nutzung einer Rettungsgasse zwischen 200 und 320 Euro liegen, und es droht ein Fahrverbot von einem Monat. Auch bei Geschwindigkeitsverstößen hat sich der Katalog verändert. Innerorts können die Strafen je nach Überschreitung schnell ins Geld gehen – für 21 bis 25 km/h über dem Limit sind es bereits 100 Euro. Da sollte man schon gut überlegen, ob man wirklich schneller fahren möchte.

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Da Mülheim von drei großen Autobahnen umgeben ist, darunter die stark befahrene A40, ist es umso wichtiger, sich an die Verkehrsregeln zu halten. Schließlich möchte niemand in eine unangenehme Situation geraten oder gar seinen Führerschein verlieren. Bei acht Punkten im Flensburger Punktekonto droht der Entzug des Führerscheins – und das kann schnell existenzbedrohend werden. In solchen Fällen kann es ratsam sein, einen Anwalt für Verkehrsrecht zu konsultieren. Wenn der Motor erst einmal läuft, ist das Fahren doch einfach viel zu schön! Doch das geht nur, wenn man sich an die Regeln hält.