Heute ist der 12.05.2026, und während die Kölner fröhlich durch die Stadt schlendern, müssen die Fahrgäste der Linie 4 in Leverkusen weiterhin auf eine gute Verbindung hoffen. Der Umbau der Buswendeschleife an der KVB-Endhaltestelle zieht sich wie ein Kaugummi – und das nicht erst seit gestern. Es ist mittlerweile drei Jahre her, dass die alten Gleise dort still und heimlich vor sich hin rosten. Man fragt sich, wieso diese nicht einfach interimistisch als Bushaltestelle genutzt werden konnten. Die Beschwerden häufen sich, während die Fahrgäste einen langen Fußweg zur Bahn zurücklegen müssen. Besonders für Menschen mit Gehbehinderung ist das eine echte Herausforderung. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß!
Aktuell halten die Busse aus dem Leverkusener Busnetz nicht mehr direkt an der Endhaltestelle, sondern im Dünnwalder Grenzweg. Für die Fahrgäste bedeutet das, dass sie sich auf einen mühsamen Marsch gefasst machen müssen. Komischerweise scheint es der KVB nicht zu gelingen, die Situation zu verbessern, obwohl es bereits zahlreiche Beschwerden gab. Man könnte meinen, dass hier ein bisschen mehr Schwung gefragt wäre, oder? Der Oberbürgermeister von Köln, Torsten Burmester, hatte sich im Wahlkampf für Verbesserungen im öffentlichen Verkehr zwischen Köln und Leverkusen ausgesprochen. Doch wo bleibt die Umsetzung?
Das Problem mit der Regenentwässerung
Ein weiteres großes Hindernis ist die Regenentwässerung. Die alte Wendeschleife war einst notwendig für Straßenbahnen, die nur in eine Richtung fahren konnten. Heute jedoch fehlt ein Kanal, um das Regenwasser sicher abzuleiten. Früher konnte das Wasser einfach versickern, doch jetzt ist ein Versickerungsbauwerk erforderlich. Die KVB hat einen entsprechenden Antrag erarbeitet, der nun von den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) geprüft wird. Bei der Unteren Wasserbehörde (UWB) wird dieser Antrag eingereicht – und das alles ohne einen klaren Fertigstellungstermin im Blick. Die Geduld der Fahrgäste wird auf eine harte Probe gestellt.
Die Wendeschleife wird seit 2023 nicht mehr angefahren. Ein Zustand, der die Nerven der Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, stark strapaziert. Es bleibt unklar, warum keine adäquaten Lösungen in Sicht sind, um diesen Missstand zu beheben. Die Gedanken der Pendler kreisen um die Frage, wie lange sie noch auf eine Verbesserung warten müssen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, aber die Frustration wächst.