In der Kölner Innenstadt kam es am Donnerstagabend, dem 14. Mai, zu einem kuriosen Vorfall, der die Polizei auf den Plan rief. Drei junge Männer, im Alter von 17 und zweimal 18, wurden festgenommen, nachdem sie offenbar die Dreistigkeit besessen hatten, den Reifen eines geparkten Rollers in der Berrenrather Straße in Köln-Sülz zu stehlen. Und wisst ihr was? Das Ganze geschah gegen 21.15 Uhr, als die Dunkelheit bereits über die Stadt gefallen war.

Die mutmaßlichen Diebe, die aus den Niederlanden stammen, hatten sich wohl einen Audi geschnappt, um nach ihrem Diebstahl zu fliehen. Doch so einfach entkam man der Polizei nicht! Nur kurze Zeit nach dem Vorfall stoppten die Beamten das Fluchtfahrzeug und fanden im Kofferraum nicht nur den gestohlenen Reifen, sondern auch weitere mutmaßlich entwendete Fahrzeugteile und passendes Werkzeug. Irgendwie ironisch, oder? Wer hätte gedacht, dass ein solches Überbleibsel aus einem „Abenteuer“ so schnell zum Verhängnis werden könnte?

Zeugen und ihre wertvollen Hinweise

Zwei aufmerksame Anwohner, 30 und 48 Jahre alt, hatten das Geschehen beobachtet und rechtzeitig die Polizei alarmiert. Sie lieferten nicht nur eine präzise Beschreibung der Täter, sondern filmten auch den gesamten Ablauf mit ihren Handys. Das zeigt mal wieder, wie wichtig Augenzeugen sind! Jetzt werten die Ermittler des Kriminalkommissariats 52 die Aufnahmen aus, um weitere Details zu klären und möglicherweise noch andere Fälle zu lösen. Ein bereits gefundener Vorderreifen konnte übrigens einem anderen Diebstahl zugeordnet werden. Man könnte sagen, die Beute bleibt nicht immer unentdeckt.

Die beiden erwachsenen Tatverdächtigen wurden noch am gleichen Tag einem Haftrichter vorgeführt. Wie es mit den jungen Männern weitergeht, bleibt abzuwarten. Es scheint, als würde Köln nicht nur von den Rheinbrücken und dem Dom geprägt, sondern auch von solchen skurrilen Geschichten, die gleichzeitig schockieren und amüsieren. Man fragt sich, was in den Köpfen dieser jungen Männer vorgegangen ist. Ein kleiner Ausflug in die Welt des Verbrechens? Oder einfach nur ein übermütiger Streich?