Heute ist der 29.05.2026 und während die Sonnenstrahlen sanft durch die Bäume in Klettenberg blitzen, gibt es hier ein ganz besonderes Thema, das uns alle angeht: die Bienen. Und da reden wir nicht nur von den fleißigen Honigbienen, die für unser süßes Gold verantwortlich sind, sondern auch von den Wildbienen, die mit ihrer unermüdlichen Bestäubungsarbeit unser Ökosystem am Leben halten. In Köln, der heimlichen Hauptstadt der Bienen, sind diese kleinen Geschöpfe mehr als nur Insekten – sie sind unersetzliche Partner in der Natur.

Wusstet ihr, dass es in Köln sage und schreibe 3.253 Bienenvölker an 516 Standorten gibt? Das ist die höchste Dichte in Nordrhein-Westfalen! Dortmund kommt mit 2.923 Völkern und Bochum mit 2.431 Völkern nur knapp dahinter. Bonn hat da wohl noch etwas Nachholbedarf mit nur 1.427 Völkern. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig die Bienenhaltung in unserer Region ist. Imker Friedel Mirbach, Holger Sticht vom BUND NRW und ein Vertreter der Landwirtschaftskammer geben uns hilfreiche Einblicke in den Schutz dieser kleinen Wesen. Doch der Schutz der Bienen ist nicht nur Aufgabe der Imker. Auch wir können einen Beitrag leisten!

Wie wir Bienen helfen können

Ein bisschen grüner Daumen gefällig? Für Gärten empfehlen Experten Pflanzen wie Lavendel, Thymian, Salbei und heimische Gewächse wie Margeriten und Löwenzahn. Diese Blumen sind ein wahres Festmahl für unsere blühenden Freunde. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen – Imker Mirbach warnt vor Saatgutmischungen, die oft ungeeignet für Bienen sind. Wenn ihr also euer eigenes kleines Paradies für Bienen schaffen möchtet, fragt am besten bei lokalen Bio-Stationen nach, die euch wertvolle Ratschläge geben können.

Doch das ist nicht alles: Nisthilfen für Insekten sind eine tolle Möglichkeit, um Wildbienen ein Zuhause zu bieten. Es wird empfohlen, diese aus Hartholz zu bauen, um Verletzungen der Bienen zu vermeiden. Und denkt dran: Der Einsatz von Pestiziden ist ein echter Artenkiller! Wenn wir die Natur bewahren möchten, sollten wir auch auf Kunstdünger verzichten. An heißen Sommertagen könnt ihr die Bienen zusätzlich unterstützen, indem ihr frisches Wasser bereitstellt.

Bienen und ihre besonderen Schutzrechte

Es ist auch wichtig zu wissen, dass alle Wildbienenarten nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt sind. Das bedeutet, dass ihr Wildbienen nicht fangen, verletzen oder gar töten dürft. Nestern der Wildbienen sollte man in Ruhe lassen. Und auch die Honigbienen genießen besonderen Schutz – sie dürfen nicht bekämpft werden. Wenn ihr also mal von einem Schwarm umgeben seid, bleibt ruhig! Nervöses Herumschwirren kann Bienen angreifen lassen, aber sie stechen normalerweise nur, wenn sie sich bedroht fühlen.

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Falls ihr eine Biene einfangen müsst – vielleicht weil sie sich in eurem Wohnzimmer verirrt hat – dann geht das ganz einfach: Nehmt einen Behälter, stülpt ihn über die Biene und verschließt die Öffnung mit einem Stück Papier. Im Freien angekommen, lasst ihr die Biene einfach wieder fliegen. So einfach kann es sein, den kleinen Helfern zu helfen!

Die Freude an der Imkerei

Wem die Idee gefällt, selbst imkert, der sollte aber wissen: Es ist eine zeitintensive und aufwendige Beschäftigung, die einiges an Wissen über artgerechte Bienenhaltung erfordert. Anfängern wird geraten, an Imker-Kursen teilzunehmen. Aber die Mühe lohnt sich: Die Hobby-Imkerei ist nicht nur eine tolle Freizeitbeschäftigung, sie trägt auch aktiv zum Schutz der Bienen und zur Erhaltung der Artenvielfalt bei. Und mal ehrlich, nichts ist schöner, als den eigenen Honig zu kosten!

Bienen sind nicht nur für die Natur wichtig, sondern auch für uns Menschen. Die kleinen Flieger sorgen dafür, dass unsere Pflanzen blühen, unsere Obstbäume Früchte tragen und die Welt ein bisschen bunter wird. Also, lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass sie auch in Zukunft ein Teil unserer Lebensräume bleiben!