Laura Wontorra, die sportbegeisterte Moderatorin aus Köln-Braunsfeld, hat sich in der Medienlandschaft einen Namen gemacht. Am 26. Februar 1989 in Bremen zur Welt gekommen, ist sie die Tochter des bekannten Moderators Jörg Wontorra und der Redakteurin Ariane Wontorra. Das Talent scheint in der Familie zu liegen, denn Laura selbst hat sich als Moderatorin bei DAZN und RTL einen Platz erkämpft. Mit einer Größe von 1,75 Metern und einem strahlenden Lächeln begeistert sie ihre Zuschauer und bringt frischen Wind in die Welt des Sports.
Die Liebe zum Fußball entdeckte sie schon früh – und so war es kein Wunder, dass sie beim 1. FC Kaiserslautern ihren Ex-Ehemann Simon Zoller kennenlernte. Die beiden verband eine besondere Geschichte: Am 26. Dezember 2015 stellte er in einem romantischen Moment auf den Malediven die Frage aller Fragen. Im November 2016 gaben sie sich im historischen Rathaus von Köln das Ja-Wort, umgeben von 50 Gästen. Doch wie das Leben so spielt, wurde im November 2022 die Trennung öffentlich bekannt gegeben.
Karriere und Herausforderungen
Seit 2021 ist Laura Wontorra ein fester Bestandteil von DAZN, wo sie unter anderem die Sendung „Der Spieltag“ moderiert. Ihre Vielseitigkeit und ihr Engagement haben sie auch zu RTL gebracht, wo sie bei Länderspielen und Bundesliga-Sendungen im Einsatz ist. Die Zuschauer dürfen sich freuen, denn sie wird voraussichtlich auch bei der Europameisterschaft 2024 und der WM 2026 für RTL berichten.
Doch es ist nicht nur der Sport, der Laura Wontorra antreibt. Sie hat in der Vergangenheit auch mit ihrem Vater zusammengearbeitet. Die beiden scheinen ein gutes Gespür füreinander zu haben, wenn es um das Medium Fernsehen geht. Das Thema Sportjournalismus liegt ihr besonders am Herzen. Am 3. Dezember 2025 war sie an der Deutschen Sporthochschule zu Gast und sprach über die Entwicklungen im Sportjournalismus, insbesondere die Rolle von Frauen in diesem Bereich.
Frauen im Sportjournalismus
Laura Wontorra ist eine Stimme für Gleichstellung im Sport. Sie betont, dass trotz der steigenden Sichtbarkeit von Frauen im Sportjournalismus nach wie vor viele Herausforderungen bestehen. Die Diskussion über geschlechtergerechte Verhältnisse und die Unterrepräsentation von Frauen ist aktueller denn je. Laut einer Untersuchung hat sich der Frauenanteil im Sportjournalismus in den letzten 20 Jahren mehr als verdreifacht – ein erfreulicher Trend, der jedoch nicht über die bestehenden Probleme hinwegtäuschen darf.
Die Veranstaltungsmoderatoren Dr. Felix Görner und Dr. Mark Ludwig führten die Diskussion, in der Laura Wontorra ihre persönlichen Erfahrungen teilte. Sie sprach darüber, wie wichtig Unterhaltungsformate wie „Ninja Warrior Germany“ und „Grill den Henssler“ sind, um das Interesse der Zuschauer zu wecken. Das zeigt, wie facettenreich der Sportjournalismus ist und wie sehr er sich verändert hat.
Die Zahlen sind beeindruckend: Der Frauenanteil im Verband Deutscher Sportjournalisten liegt bei 10,8 % im Jahr 2025. Doch das ist noch lange nicht genug – die Branche braucht mehr Frauen in Führungspositionen und eine ausgewogene Representation in den Medien. Der Weg ist noch lang, aber Laura Wontorra setzt sich unermüdlich dafür ein, dass Frauen im Sportjournalismus die Anerkennung und Chancen erhalten, die sie verdienen.
So bleibt die Frage: Wo geht die Reise hin? Laura Wontorra zeigt, dass mit Leidenschaft, Engagement und dem richtigen Gespür für die Materie viel möglich ist. Und während sie ihre Karriere fortsetzt, werden wir gespannt verfolgen, welche neuen Perspektiven sie für Frauen im Sportjournalismus erschließt. Es bleibt spannend!