Heute ist der 15. Mai 2026 und die Handballwelt schaut nach Kopenhagen. Im ehrwürdigen Ambiente der Royal Arena treffen die deutschen Handballer auf die Dänen. Anpfiff ist um 19:30 Uhr, und die Erwartungen sind hoch. Schließlich will Deutschland sich für die Pleite im EM-Finale revanchieren, als man den Dänen mit 27:34 unterlag. Nach den letzten Testspielen gegen Ägypten, bei denen Deutschland einmal mit 41:48 und einmal mit 34:33 gewann, könnte es ein echter Auftritt werden. Aber die ersten Anzeichen deuten auf eine herbe Herausforderung hin.
Die erste Halbzeit ist gerade vorbei, und Dänemark zeigt sich in Topform. Mit einer Führung von 21:13 zur Halbzeit haben die Dänen die Nase vorn. Mathias Gidsel, ein echter Wirbelwind, hat sich als Torjäger hervorgetan und gleich sechs Mal getroffen. Und Emil Nielsen, der Torwart, macht seinem Namen alle Ehre – gleich elf Paraden in der ersten Halbzeit! Deutschland hat zwar einen guten Start hingelegt und zwischenzeitlich mit 2:1 geführt, doch dann ging es steil bergab. Im Positionsspiel hapert es gehörig, und die vielen Fehlpässe tun ihr Übriges.
Das Spielgeschehen
Dänemark weiß ganz genau, wie man ein Spiel kontrolliert. Die schnellen Gegenstöße sind ein echtes Markenzeichen der Dänen, und sie nutzen jede Gelegenheit, um ins leere Tor zu werfen. Nikolaj Jacobsen, der Trainer der Dänen, zieht mehrfach die Auszeitkarte, um die Intensität seiner Mannschaft zu steigern. Deutschland hingegen wechselt munter zwischen den Torhütern Andreas Wolff und David Späth und bringt auch neue Gesichter wie Vincent Büchner und Tim Freihöfer, die heute ihr Debüt geben. Aber die Unsicherheiten scheinen nicht abzunehmen.
Ein kleiner Rückblick: Der letzte Pflichtspielsieg Deutschlands gegen Dänemark liegt schon eine gefühlte Ewigkeit zurück – es war 2016. Dänemark, amtierender Welt-, Europameister und Olympiasieger, ist einfach eine Macht im Handball. Die deutsche Mannschaft hat heute eine Menge zu tun, um nicht den Anschluss zu verlieren. Lukas Mertens und Jannik Kohlbacher fehlen, während Timo Kastening nach einer Verletzung zurückkehrt. Mathis Häseler hingegen schaut von der Bank aus zu, da ihn eine Verletzung plagt.
Blick nach vorne
Das Rückspiel zwischen Deutschland und Dänemark findet übrigens am Sonntag, dem 17. Mai, in Köln statt. Ein Heimspiel, das vielleicht die Wende bringen könnte? Es bleibt spannend, wie sich die beiden Teams bis dahin entwickeln werden.
Die Übertragung des Spiels läuft im Free-TV auf ProSieben, und auch über Streaming-Dienste wie Dyn und Joyn kann man das Geschehen verfolgen. Aber egal, ob vor dem Fernseher oder in der Arena – die Spannung ist greifbar. Handball ist nicht nur ein Spiel, es ist ein Erlebnis, das die Herzen höherschlagen lässt. Und jetzt heißt es: Augen auf und Daumen drücken für die deutsche Mannschaft!