Die neue Brücke an der Rather Straße in Gremberghoven ist nun endlich eröffnet! Ein freudiger Anlass, der für viele Anwohner eine willkommene Verbindung von Ensen über Gremberghoven zur Autobahn schafft. Ein echter Gewinn für die Mobilität in der Region! Doch es gibt einen Haken – die Böschung neben der Brücke ist noch ungesichert und könnte ein riskantes Terrain für unbefugte Betretungen darstellen, besonders für Kinder.
Vor Ort ist die Situation etwas heikel. Die Bezirksvertretung Porz hat auf einen Antrag der SPD hin einstimmig beschlossen, die Böschung abzusichern. Jutta Komorowski von der SPD machte deutlich, dass es zwar bislang keine Unfälle gegeben hat, die Gefahrenlage aber eine dringende Absicherung erfordert. Die Prüfung, wie genau dies umgesetzt werden kann, wird jetzt in Zusammenarbeit mit der Autobahn GmbH zügig vorangetrieben. Immerhin ist das Gelände sehr steil und bietet einen direkten Zugang zur Autobahnfahrbahn, was es besonders für die nahe Wohnbebauung im Sozialraum Porz-Ost Finkenberg-Eil – Gremberghoven problematisch macht.
Sichere Wege für unsere Kids
Die Treppe neben der Brücke ist als Dienstweg für Befugte gekennzeichnet, aber das allein reicht nicht aus. Es ist kein Geheimnis, dass in dieser Gegend ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Kindern und Jugendlichen lebt, und da wird das Wohl der Kleinen ganz großgeschrieben! Vor dem Abbruch und Neubau der Brücke war das Gelände dicht bewachsen, was eine natürliche Barriere geboten hat. Jetzt ist da nur noch die steile Böschung – und es ist zu hoffen, dass die zuständigen Stellen schnell handeln.
Ein bisschen Ironie steckt auch drin: Die Freigabe der Autobahnbrücke erfolgte ohne die nötige Absicherung der Böschung. Das ist, ehrlich gesagt, ein bisschen unverständlich. Ein Blick auf die Infrastruktur und Brückensicherheit zeigt, wie wichtig solche Maßnahmen sind. Es geht nicht nur um ein Stück Straße, sondern um die Sicherheit der Menschen, die dort leben und sich bewegen.
Die aktuellen Entwicklungen treten in den Fokus der Öffentlichkeit und zeigen, wie wichtig es ist, auch bei neuen Projekten auf die Sicherheit aller Bürger zu achten. Es bleibt zu hoffen, dass die Prüfungen flott über die Bühne gehen und die Politik schnell informiert wird. Denn, seien wir mal ehrlich – Sicherheit geht vor, besonders wenn es um die Kleinen geht!