Die Aufregung in Köln ist spürbar! Endlich, nach 14 langen Jahren des Wartens, stehen die Kölner Bühnen am Offenbachplatz vor ihrer Wiedereröffnung. Die Vorfreude ist groß, auch wenn die letzten Monate alles andere als einfach waren. Aktuell laufen die Wirkprinzipprüfungen, bei denen die Sicherheitssysteme der Oper, des Schauspielhauses, der Kinderoper und des Kleinen Hauses auf Herz und Nieren getestet werden. Experten prüfen insbesondere den Brandschutz, und das ist ja auch nicht ganz unwichtig. Im Opernhaus werden zum Beispiel 21 verschiedene Szenarien durchgespielt. Projektleiter Jürgen M. Volm beschreibt den Zeitplan als „anspruchsvoll, aber lösbar“. Das klingt optimistisch!
Die Eröffnung wird für das Wochenende des 19. und 20. September 2026 erwartet, gefolgt von einem offiziellen Festakt am 24. September. Nach all den Jahren der Sanierung und den Interimsspielstätten, die für so viele Kölner ein neuer Alltag waren, wird das Ensemble endlich wieder in voller Pracht erstrahlen. Aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Die Bauliche Fertigstellung der vier Spielstätten wird erst für den Jahreswechsel 2025/2026 angesetzt. Verzögerungen sind vor allem auf technische Probleme in der Haustechnik und beim Brandschutz zurückzuführen. Ein Gutachten hat die Ursachen der Verzögerungen untersucht. Ein echter Krimi!
Kosten und Herausforderungen
Die Stadt Köln hat bis jetzt bereits rund 776 Millionen Euro für die Sanierung ausgegeben. Ursprünglich waren die Kosten auf 253 Millionen Euro geschätzt worden, was jetzt wie ein Witz wirkt. Mittlerweile schätzt die Stadt die Gesamtprojektkosten auf rund 1,465 Milliarden Euro. Das ist eine enorme Summe! Die Stadt rechnet zudem mit weiteren Nachträgen von Firmen, die aufgrund zusätzlicher Arbeiten mehr Geld verlangen. Von den bereits ausgegebenen 796 Millionen Euro flossen 298 Millionen Euro in Nachträge. Das macht einen Anteil von 37 Prozent aus – eine echte Herausforderung für die Kassen der Stadt!
Die Finanzierung der Sanierung erfolgt über 100 Prozent Fremdkapitalfinanzierung über 40 Jahre. Und das alles, während die Kölner Bühnen seit 1989 unter Denkmalschutz stehen und die Koordination zwischen verschiedenen Gewerken und Kostengruppen 2023 eine echte Herausforderung war. Die Baukosten steigen weiter, auch aufgrund von Preissteigerungen im Bausektor und den Schwierigkeiten bei Neuausschreibungen. Da fragt man sich, ob es jemals einen Baustopp gab – anscheinend nicht, denn es wurde kontinuierlich an anderen Bereichen gearbeitet.
Ein Blick in die Zukunft
Die Eröffnung der Bühnen wird ein großes Fest für die Kölner! Nach der Wiedereröffnung bieten die Bühnen insgesamt 2.428 Sitzplätze, mit Foyers und Gastronomie sogar 2.870 Plätze. Das wird ein echter Magnet für Kulturfreunde! Die ersten Premieren sind für das darauffolgende Wochenende nach der offiziellen Eröffnung geplant. Ein Neustart am Offenbachplatz – das klingt nach Hoffnung und neuen Möglichkeiten. Und die Vorfreude auf die neue Ära der Kölner Bühnen ist überall spürbar, auch wenn der Weg dorthin steinig war.
Auf die Frage, ob sich eine direkte Vergleichbarkeit mit der Elbphilharmonie in Hamburg herstellen lässt, muss man klar sagen: Nein. Die Unterschiede in Bauart und Finanzierung sind einfach zu groß. Aber das macht die Kölner Bühnen nicht weniger wertvoll. Trotz aller Schwierigkeiten bleibt die Vorfreude auf das, was da kommt, ungebrochen. Und das ist schließlich das Wichtigste.