Ein tragischer Vorfall hat am Dienstagvormittag die Region rund um Köln erschüttert. Gegen 11:30 Uhr kam es auf der Regionalverkehrsstrecke zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen zu einem Notarzteinsatz, nachdem eine Person an der S-Bahn-Haltestelle Stammheim von einer S-Bahn erfasst wurde. Die Bundespolizei bestätigte, dass die Identität der verstorbenen Person noch nicht bekannt ist. Ermittlungen an der Unfallstelle dauern bis 13:45 Uhr an und werden von der Landespolizei übernommen. Aktuell gibt es keine Hinweise auf Fremdschulden. Reisende müssen sich auf Teilausfälle und Umleitungen einstellen.

Die betroffenen Linien RE 1 und RE 5 (RRX) werden zwischen Köln Hbf und Düsseldorf Hbf umgeleitet. An den Halten Köln Messe/Deutz, Köln-Mülheim, Leverkusen Mitte und Düsseldorf-Benrath kann es zu erheblichen Verzögerungen kommen. Die S 11 endet und beginnt in Köln-Mülheim; die Halte zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen Mitte entfallen. Für die S 6 gibt es derzeit kein festes Konzept, und kurzfristige Einzelmaßnahmen werden je Zugfahrt getroffen. Fahrgäste sollten die Anzeigetafeln vor Ort und die Online-Reiseauskunft im Auge behalten.

Zusätzlicher Notfall am Bahnhof Köln Messe/Deutz

Ebenfalls am Dienstag, nur kurze Zeit vorher, wurde am Bahnhof Köln Messe/Deutz ein weiterer Notarzteinsatz benötigt. Um 11:07 Uhr wurde eine Notfallmeldung wegen eines medizinischen Vorfalls im ICE 105 abgegeben, während der Zug auf seinem Weg von Hamburg-Altona nach Chur, Schweiz, war. Trotz durchgeführter Reanimationsmaßnahmen verstarb der männliche Fahrgast um 12:16 Uhr. Während des Einsatzes waren Gleis 8 und der Bahnsteig gesperrt, und ein Sichtschutz wurde aufgebaut, um die Rettungsmaßnahmen abzuschirmen.

Die Fahrgäste des ICE 105 mussten in Köln Messe/Deutz aussteigen, da der Zug dort endete und keine Weiterfahrt stattfand. Alternativmöglichkeiten wurden den Fahrgästen angeboten. Die Landespolizei hat auch hier die Ermittlungen zur Todesursache übernommen.

Schienenersatzverkehr und Empfehlungen für Reisende

Aufgrund der Vorfälle wurde ein Schienenersatzverkehr mit sechs Bussen des Unternehmens KOM Univers zwischen Langenfeld (Rheinland) und Köln-Mülheim eingerichtet. Reisende sind angehalten, ihre Reiseverbindung kurz vor Abfahrt zu überprüfen, um unerwartete Überraschungen zu vermeiden.

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Die Ereignisse des Tages verdeutlichen die Unvorhersehbarkeit des Lebens und die Bedeutung schneller medizinischer Hilfe in Notfällen. Die Stadt Köln und die Verkehrsunternehmen arbeiten daran, den betroffenen Reisenden bestmöglich zur Seite zu stehen und die betroffenen Strecken schnellstmöglich wieder für den Verkehr freizugeben.