Heute ist der 6.05.2026, und während die Sonne über Deutz aufgeht, gibt es aufregende Neuigkeiten von der Koelnmesse. Acht Jahre ist es nun her, dass die Fassade des Messehochhauses mit Netzen gesichert wurde, weil Teile drohten, sich zu lockern. Endlich, endlich, soll sich das ändern! Die Sanierungsarbeiten beginnen in dieser Woche und eine lange Reise der Verhandlungen mit der Immobiliengesellschaft Aroundtown findet nun ihren Anfang. Das Hochhaus, ein Kind der 1960er Jahre, war einst das Verwaltungsgebäude der Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD) und steht seit 1992 unter Denkmalschutz. Ein echtes Wahrzeichen der Nachkriegsmoderne, das jetzt wieder glänzen soll!
Stellen Sie sich vor, wie die Fassadenelemente schrittweise ersetzt werden, ohne die charakteristische Optik zu verändern. Das wird sicher eine Herausforderung, besonders unter den strengen denkmalrechtlichen Vorgaben. Aber hey, das Team von Aroundtown hat bereits angekündigt, dass erste vorbereitende Maßnahmen laufen. Ein Kran wird schon aufgebaut, um Material auf das Dach zu hieven. Es ist, als ob das Hochhaus endlich die Chance bekommt, wieder durchzuatmen!
Ein neues Kapitel für die Koelnmesse
Die Koelnmesse denkt groß und plant, bis 2033 eine neue Zentrale zu errichten. Das ist kein Kleinkram – hier werden 450 Arbeitsplätze auf den oberen Etagen geschaffen und ein ganzer Messe-Campus entsteht. Neben zentralen Funktionen wie Kongresseinheiten und einem Food-Center wird auch eine Großküche dabei sein. Die Baukosten? Stolze 193 Millionen Euro! Aber die Koelnmesse hat sich entschieden, das selbst zu stemmen. Ein mutiger Schritt, besonders in Zeiten, in denen die Stadt aufgrund knapper Kassen etwas zurückhaltend ist.
Die alte Halle 3, die älteste Halle der Messe, wird dann voraussichtlich im Herbst 2027 abgerissen. Mit ihren niedrigen Deckenhöhen und vielen Stützpfeilern ist sie einfach nicht mehr zeitgemäß. Die Planungen für den Neubau sind bereits genehmigt, und die Aufsichtsratsentscheidung über das Projekt steht im kommenden Herbst an. Das wird spannend!
Technische Modernisierung und neue Herausforderungen
Doch nicht nur das Hochhaus wird aufpoliert. Halle 2 erhält ein Rundum-Upgrade: neue Lüftungstechnik, energiesparende LED-Lampen und ein frischer Anstrich in tiefschwarz – ein echter Hingucker! Die Sanierungsarbeiten im gesamten Messegelände sollen bis 2040 abgeschlossen sein, während die Messe gleichzeitig versucht, alte Schulden abzubauen. Die Corona-Pandemie hat hier wie ein Bremsklotz gewirkt, und die Stadt musste frisches Geld zur Verfügung stellen. Aber trotzdem: Im laufenden Jahr wird ein Rekordumsatz von über 450 Millionen Euro erwartet. Das gibt Hoffnung!
Ein neues Konferenzzentrum namens Confex soll auch in Zukunft viele Gäste anlocken. Und die Anfragen? Gehen bis ins Jahr 2032 – das ist eine Ansage! Die Koelnmesse hat sich also einiges vorgenommen, und das sieht man nicht nur an den Zahlen, sondern auch an der Begeisterung, die in der Luft liegt. Wenn alles nach Plan läuft, wird das Messehochhaus bald wieder ohne Netze erstrahlen, und die Koelnmesse wird als Ort der Innovation und Begegnung neu belebt.