Heute ist der 5.06.2026 und in Dortmund wird wieder ordentlich geblitzt. Die Geschwindigkeitskontrollen sind ein heißes Thema, das Autofahrer sicherlich mit gemischten Gefühlen betrachten. An zwei Standorten in der Stadt sind Radarfallen aktiv, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wer also denkt, er könnte mal schnell die 30 km/h-Zone in Körne übersehen, könnte bald vor den Folgen seines Tempos stehen.

Die Blitzer stehen im Defdahl (PLZ 44141) und auf der Mallinckrodtstraße (PLZ 44147, Innenstadt Nord, Nordmarkt). Der erste wurde um 15:44 Uhr gemeldet, der zweite bereits um 12:58 Uhr. Eine kleine Warnung für alle, die in diesen Gegenden unterwegs sind: Die Angaben zu den Blitzerstandorten sind ohne Gewähr – sie können sich jederzeit ändern. Also lieber mal einen Gang zurückschalten und die Augen offen halten!

Bußgelder in Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen gelten spezifische Bußgelder und Punkte, die sich nach der Art des Verstoßes richten. Innerorts ist das Bußgeld für Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 10 km/h noch relativ mild mit 30 Euro und ohne Punkte. Aber wehe, man überschreitet die Geschwindigkeit um mehr als 26 km/h – hier droht ein Bußgeld von 180 Euro und ein Monat Fahrverbot. Das kann schnell teuer werden, und das Portemonnaie freut sich sicher nicht über solche Überraschungen.

Wer es richtig krachen lässt und über 70 km/h zu schnell ist, muss mit satten 800 Euro und zwei Punkten rechnen – und das Fahrverbot von drei Monaten ist da noch das Tüpfelchen auf dem i. Man kann sich die ganzen Strafenkataloge ja mal anschauen, aber am besten ist, man hält sich einfach an die Geschwindigkeitslimits.

Die Toleranzregelung

Ein interessanter Punkt, den viele nicht auf dem Schirm haben: Bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h wird ein Toleranzabzug von 3 km/h vorgenommen. Das heißt, wenn du mit 33 km/h in einer 30er-Zone geblitzt wirst, könnte es sein, dass du mit einem blauen Auge davonkommst. Aber vorsichtig! Wer über 100 km/h unterwegs ist, muss 3 % der gemessenen Geschwindigkeit abziehen. Es ist also immer gut, den Kopf bei der Geschwindigkeit zu behalten.

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Die Bußgeldbescheide werden innerhalb von drei Monaten nach dem Verstoß zugestellt. Das heißt, man sollte sich nicht zu früh freuen, wenn man einen Bescheid nicht sofort erhält – das kann auch noch kommen. Und die Gebühren für die Bescheide sind auch nicht zu vernachlässigen: 25 Euro oder maximal 5 % des Bußgeldbetrags, plus 3,50 Euro für den Postversand. Irgendwie wird das alles ganz schön teuer, nicht wahr?

Die zuständigen Bußgeldstellen sind in NRW unterschiedlich und variieren je nach Ort. Anträge und Anhörungen können mittlerweile auch online erledigt werden, was die Sache ein bisschen einfacher macht. Aber die wirkliche Lösung bleibt, einfach langsamer zu fahren und die Verkehrsregeln zu respektieren. Das schützt nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Also, liebe Autofahrer in Dortmund, haltet die Augen offen und denkt daran: Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Sicherheit. Und vielleicht ist es ja auch an der Zeit, mal wieder das Rad zu nutzen oder einfach zu Fuß zu gehen. Das tut gut und schont die Nerven!