Das Agrippabad in Köln hat seine Pforten wieder geöffnet! Am Freitag, den 18. Juli 2026, war es endlich so weit. Nach monatelanger Schließung, die am 1. Januar 2023 begann, können die Kölnerinnen und Kölner nun wieder ein paar entspannte Stunden im Wasser verbringen. Wilfried Sternecker und Brigitte Ciringione, beide Stammgäste, strahlten vor Freude über die Wiedereröffnung. „Endlich können wir wieder schwimmen!“, brachten sie ihre Begeisterung zum Ausdruck. Und das ist auch ganz verständlich, schließlich war das Bad über ein Jahr lang wegen zahlreicher Schäden geschlossen.

Die Schäden, die das Agrippabad plagen, betrafen vor allem die Bereiche, die zwischen 1998 und 2000 modernisiert wurden. Die gravierendsten Mängel, wie der Korrosionsschutz an der Schrägfassade und die Erneuerung von Dachstreben, wurden mittlerweile behoben. Jetzt können die Besucher wieder alle Anlagen nutzen, einschließlich Sportbecken, Außenbecken, Sprungturm, Wasserrutsche, Solebecken, Saunalandschaft und Fitnessbereich. Ein kleines Paradies für alle, die gerne schwimmen und sich entspannen!

Sanierungspläne und Herausforderungen

Die ursprüngliche Wiedereröffnung war eigentlich für den 1. Juli 2023 geplant, doch Verzögerungen, insbesondere wegen Schwierigkeiten mit spezialisierten Firmen, machten einen Strich durch die Rechnung. Auch wenn das Bad jetzt wieder geöffnet ist, bleibt der Betrieb auf Widerruf, denn es gibt noch weitere Mängel, die behoben werden müssen, wie Betonschäden. Die Generalsanierung wird in zwei bis drei Jahren erwartet, aber genaue Pläne sind noch unklar. Ein Abriss und Neubau sind zum Glück nicht in Sicht, da Teile des Gebäudes unter Denkmalschutz stehen.

Die Stadt Köln plant, Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder 2026“ zu beantragen. Die Projektkosten für die umfassende Sanierung werden auf circa 20 Millionen Euro geschätzt, wobei die KölnBäder mit etwa 16,4 Millionen Euro beteiligt sind. Claudia Heckmann, die Geschäftsführerin der KölnBäder GmbH, hat bereits betont, wie wichtig es ist, auf den veränderten Sanierungsumfang sofort zu reagieren. Das Ziel ist klar: Risiken minimieren und Kostensteigerungen frühzeitig ausschließen.

Ein Blick in die Zukunft

Bis Mitte 2024 sollen belastbare Details zu den Kosten und dem Zeitplan vorliegen. Für die Zeit danach ist eine Schließung des Agrippabads ab dem 1. Januar 2026 vorgesehen. Die KölnBäder arbeiten bereits an einer Wiedereröffnung im Rahmen einer Zwischenlösung für den Sommer 2026. Bis dahin werden Schulen und Vereine auf andere Bäder, wie das Zollstockbad und den Lentpark, verteilt. Das hat natürlich Auswirkungen auf die öffentlichen Badezeiten in diesen Bädern, was sicher nicht jeder gern hört.

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Die gute Nachricht ist, dass der Bund 250 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder bereitstellt. Diese Mittel sind im Wirtschaftsplan des ‚Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität‘ verankert. Verena Hubertz, die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hebt immer wieder die Bedeutung von Schwimmbädern für die Gemeinschaft hervor. Gefördert werden nicht nur die Gebäude selbst, sondern auch energetische Sanierungen und die Steigerung erneuerbarer Energien. Ein großes Plus für die Stadt!

Es bleibt also spannend, wie sich das Agrippabad in den kommenden Jahren entwickeln wird. Fest steht, dass die Vorfreude auf die Rückkehr zu alten Gewohnheiten groß ist. Das Wasser ruft und die Kölnerinnen und Kölner sind bereit, es wieder zu genießen!