Heute ist der 3.06.2026 und wir werfen einen Blick auf den Strommix in Deutschland, der sich täglich verändert – abhängig von Wetter, Tageszeit und Jahreszeit. Es ist ein spannendes Zusammenspiel aus verschiedenen Energiequellen, das mal mehr, mal weniger den elektrischen Alltag der Deutschen prägt. Im Sommer zieht die Solarenergie alle Register und sorgt für strahlende Ausbeuten, während im Winter die Windkraft das Zepter übernimmt. Man könnte sagen, die Natur hat hier das Sagen. Aber es gibt auch Einflüsse von außen: Stromimporte aus anderen Ländern nehmen zu, denn inländische Kohle- und Gaskraftwerke sind nicht gerade ein Schnäppchen. Im Mai 2023 waren es 1,41 Terawattstunden Importstrom, hauptsächlich aus Frankreich, Dänemark, der Schweiz und Polen. Deutschland hat zwar genug Kraftwerke, um die Nachfrage zu decken, aber aus wirtschaftlichen Gründen greifen Anbieter oft auf die günstigeren Angebote aus dem Ausland zurück.
Im Jahr 2025 gab es einen wahnsinnigen Anstieg bei den erneuerbaren Energien, die mit 278 Terawattstunden und einem Anteil von fast 62% neue Rekorde aufstellten. Man könnte fast von einem Umbruch sprechen. Besonders interessant ist, dass der Anteil fossiler Energieträger am Strommix seit 2002 kontinuierlich gesunken ist; 2020 lag er bei 35%. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung! Und tatsächlich gab es 2023 eine Trendwende: weniger Strom aus fossilen Quellen und mehr aus erneuerbaren Energien. Windkraft hat Kohle als Hauptstromquelle abgelöst, was einfach großartig ist. Doch der Weg ist nicht ohne Steine. Der Ausbau der Windenergie hat seit 2017 nachgelassen, und im Jahr 2025 wurden nur etwa fünf Gigawatt neu gebaut, obwohl das Ziel bei mehr als acht Gigawatt lag.
Die Herausforderungen der Energiezukunft
Die Solarenergie schlägt sich durchaus wacker. 2022 wurden 7,2 Gigawatt installiert, aber das ambitionierte Ziel von 18 Gigawatt für 2025 wurde mit 16,9 Gigawatt knapp verfehlt. Es gibt jedoch Licht am Ende des Tunnels: Ab 2026 sollen jährlich 22 Gigawatt Solarenergie hinzugefügt werden. Das klingt vielversprechend! Deutschland hat bereits die Hälfte des geplanten Ausbauziels für 2030 erreicht, aber die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen.
Ein Blick auf die Zahlen für 2025 zeigt, dass der Anteil der erneuerbaren Energien im Stromsektor bei 55,1 Prozent liegt – ein kleiner Rückgang im Vergleich zu den Rekorden des Vorjahres, aber trotzdem ein Schritt in die richtige Richtung. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien soll 290,2 Milliarden Kilowattstunden betragen, was 2 Milliarden Kilowattstunden mehr als 2024 ist. Die Witterungsbedingungen waren jedoch nicht optimal: viele Sonnenstunden, aber windschwach und trocken. Das hat sich direkt auf die Windenergie ausgewirkt. In 2025 wurden nur 133,9 Milliarden Kilowattstunden durch Windkraft produziert, ein Rückgang im Vergleich zu 2024, wo es noch 139,8 Milliarden Kilowattstunden waren.
Biomasse und Wasserkraft: Ein gemischtes Bild
Die Biomasse hat sich ebenfalls entwickelt, wenn auch nicht ohne Rückschläge. 2025 wurden rund 47,8 Milliarden Kilowattstunden aus Biomasse erzeugt, was einem Rückgang von etwa 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Hauptanteil kam von Biogas, fester Biomasse und dem biogenen Anteil des Abfalls. Die installierte Leistung zur Stromerzeugung aus Biomasse hat in den letzten zehn Jahren um etwa ein Viertel zugenommen. Bei der Wasserkraft sieht die Bilanz düster aus: 2025 wurden nur 16,9 Milliarden Kilowattstunden erzeugt, was 25 Prozent weniger als im Jahr 2024 ist. Die Gesamtkapazität der Wasserkraftanlagen liegt bei etwa 5.500 Megawatt. Hier ist dringend Handlungsbedarf angesagt.
Die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland bleibt also spannend. Mit einem klaren Fokus auf erneuerbare Energien und einem stetigen Ausbau dieser Technologien kann Deutschland seinen Weg zu einer nachhaltigeren Energiezukunft weiter beschreiten. Der Mix aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse wird das Bild der Energieversorgung im Land prägen, auch wenn es mit Herausforderungen gespickt ist. Wir dürfen gespannt sein, wie sich die Landschaft in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.