Heute ist der 6. Mai 2026, und die Stadt Köln trauert um eine ihrer markantesten Persönlichkeiten. Udo Hanselmann, der Kölner SPD-Politiker, ist am Donnerstag, dem 30. April, im Alter von 78 Jahren verstorben. Sein Tod kam überraschend und hinterlässt eine Lücke, die nicht so leicht zu füllen sein wird. Zwei Monate nach seinem Geburtstag, den er im Februar feierte, ist er von uns gegangen. Die genauen Umstände seines plötzlichen Ablebens sind bislang unbekannt.

Hanselmann wird nicht nur als stellvertretender Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld in Erinnerung bleiben, sondern auch als engagierter Kämpfer für soziale Belange. Seit 2015 war er Mitglied der Bezirksvertretung Ehrenfeld und seit 2020 der 1. stellvertretende Bürgermeister des Stadtbezirks. Seine Wurzeln lagen in Leverkusen, doch aufgewachsen ist er in Dormagen, wo er auch die Realschule an der Beethovenstraße besuchte. Interessanterweise war er Klassenkamerad des späteren Bürgermeisters Heinz Hilgers.

Ein Leben für die Gemeinschaft

Udo Hanselmann hat viel bewegt. Seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann in den 60er-Jahren war der erste Schritt in eine Karriere, die ihn letztendlich zur Universität zu Köln führte. Dort erwarb er 1979 seinen Abschluss als Diplom-Pädagoge. Von 1982 bis 2002 war er Referatsleiter im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Düsseldorf und setzte sich für die Rechte der Arbeiter ein. Selbst als der Hauptsitz des DGB nach Berlin verlegt wurde, blieb er der Stadt treu.

Sein Engagement beschränkte sich nicht nur auf die Politik. In seiner Freizeit war er ehrenamtlich im Ossendorfer Karnevalsverein aktiv und gründete den Verein Aktion Nachbarschaft, der sich für die Integration von verschiedenen Kulturen in Köln einsetzt. Viele in der Stadt werden sich auch an seine Gaststätte in Köln-Ehrenfeld erinnern, die er 2003 übernahm – ein Ort des Austausches und der Geselligkeit.

Würdigung und Trauer

Die Kölner SPD, vertreten durch die Co-Parteivorsitzenden Claudia Walther und Andre Schirmer, äußerte sich tief betroffen über seinen Tod. Sie würdigten Hanselmanns unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft und sein offenes Ohr für die Belange der Bürger. Sein Engagement war nicht nur lokal spürbar, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus, wie sein Besuch bei der 50-Jahr-Feier von Dormagen im vergangenen Jahr zeigt.

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Sein plötzlicher Tod hat viele Freunde, Weggefährten und Bürger erschüttert. Udo Hanselmann wird nicht nur als Politiker, sondern auch als Mensch in Erinnerung bleiben – als jemand, der stets mit Herz und Verstand für das Wohl seiner Mitmenschen gekämpft hat.