In der pulsierenden Welt des Handwerks ist der Fuhrpark ein nicht zu unterschätzendes Thema. Immer mehr Handwerkschefs setzen auf rein batterieelektrische Transporter. Ja, das ist der Trend! Die Leasingraten für E-Transporter sinken tendenziell und nähern sich mittlerweile denen von Diesel-Nutzfahrzeugen an. Das macht die Entscheidung für eine Elektroflotte nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch interessant. Wer also denkt, dass die Zeiten der teuren E-Transporter vorbei sind, hat recht. Die Marktübersicht zeigt aktuelle Leasing- und Finanzierungsangebote für Small Commercials – vom klassischen Leasing über die Drei-Wege-Finanzierung bis hin zum Kilometerleasing. Ein echter Vorteil für Handwerksbetriebe!
Doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Die Bundesförderung für leichte E-Nutzfahrzeuge ist zwar ausgelaufen, aber KfW-Kredite und verschiedene Landesförderungen stehen nach wie vor zur Verfügung. Hohe Energiepreise und bürokratische Genehmigungsverfahren können die Beschaffung von Firmenfahrzeugen kompliziert gestalten. Und ehrlich gesagt, der Fachkräftemangel tut sein Übriges. Dennoch zeigt eine Umfrage unter Fuhrparkleitern, dass die Mobilität der Mitarbeiter zunehmend gesichert wird, und zwar durch die Wahl von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEV). Das ist doch irgendwie beruhigend, oder? Es gibt also Hoffnung für die Branche.
Das Angebot wächst
Vor ein paar Jahren war es für Logistiker und Handwerksbetriebe noch eine echte Herausforderung, elektrische Transporter zu beschaffen. Aber die Zeiten ändern sich! Immer mehr Hersteller bringen emissionsfreie Lieferwagen auf den Markt. Von VW bis hin zu neuen, aufstrebenden Marken aus China – die Auswahl wird größer. Und das ist nicht nur ein Trend, sondern auch eine Antwort auf die verschärften Abgasvorschriften und die Klimaziele von Unternehmen wie Amazon.
Wenn man sich die Modelle anschaut, wird schnell klar, dass die Preisspanne recht unterschiedlich ist. Der Nissan Interstar-e, zum Beispiel, startet bei 63.500 Euro und bietet eine Reichweite von bis zu 460 km. Und dann gibt es da noch den Ford E-Transit Custom, der ab 57.950 Euro zu haben ist und im Stadtverkehr sogar bis zu 400 km schafft. Es ist spannend zu sehen, wie die Hersteller auf die Nachfrage reagieren und gleichzeitig die technischen Spezifikationen weiterentwickeln.
Die besten Modelle im Überblick
- Nissan Interstar-e – Preis: ab 63.500 Euro, Reichweite: bis zu 460 km
- Ford E-Transit Custom – Preis: ab 57.950 Euro, Reichweite: bis zu 327 km (400 km im Stadtverkehr)
- VW Transporter (ID.Buzz Cargo) – Preis: ab 55.243 Euro, Reichweite: bis zu 357 km
- Fiat E-Ducato – Preis: nicht angegeben, Reichweite: bis zu 420 km
- Mercedes eSprinter – Preis: nicht angegeben, Reichweite: bis zu 478 km
- Opel Combo Cargo Electric – Preis: ab 37.485 Euro, Reichweite: bis zu 330 km
- Toyota Proace Max Electric – Preis: ab 66.425 Euro, Reichweite: bis zu 378 km
- Maxus eDeliver 5 – Preis: ab 46.400 Euro, Reichweite: bis zu 355 km
Die Auswahl wird also nicht nur vielfältiger, sondern auch attraktiver für Betriebe, die auf E-Mobilität umsteigen wollen. Natürlich sind die Preise für elektrische Transporter im Vergleich zu Verbrennern noch höher, aber die sinkenden Leasingraten machen das Ganze irgendwie machbar. Die Zukunft des Handwerks scheint elektrisch – und das ist mehr als nur ein leeres Versprechen.