Heute ist der 9.06.2026 und die Vorfreude auf die WM in voller Blüte. Doch während andere Bundesligisten sich auf die bevorstehenden Spiele vorbereiten und von der FIFA ordentlich Geld für ihre Spieler kassieren, bleibt der 1. FC Köln auf der Strecke. Es ist irgendwie frustrierend, denn Said El Mala, der mit 13 Toren und fünf Vorlagen in der aktuellen Saison so richtig aufblüht, wurde nicht für die WM nominiert. Stattdessen entschied sich Bundestrainer Julian Nagelsmann für Leroy Sané und holte Assane Ouédraogo von RB Leipzig in den Kader, nachdem Lennart Karl verletzt ausfiel. Was für ein schmerzhafter Schlag für die Kölner! Die Enttäuschung ist groß – nicht nur bei den Verantwortlichen, sondern auch bei den Fans und Experten. Man fragt sich: Wie kann man einen so talentierten Spieler wie El Mala übersehen?
Zusätzlich ist der 1. FC Köln gemeinsam mit dem Absteiger 1. FC Heidenheim der einzige Bundesligist, der ohne WM-Fahrer dasteht. Während andere Klubs wie Bayern München und Borussia Dortmund von der FIFA Millionen kassieren – allein Bayern erhält 4,04 Millionen Euro für die WM-Vorrunde – bleibt Köln leer ausgehen. Insgesamt kostet die Nichtnominierung der Kölner den Verein einen satten Betrag, denn die FIFA zahlt pro Spieler und Tag 9.560 Euro. In der Summe kassieren die Bundesligisten 22,5 Millionen Euro, aber der 1. FC Köln hat das Nachsehen.
Ein Aufstieg mit Hindernissen
Doch das Kapitel um Said El Mala ist noch nicht zu Ende. Der 19-Jährige wird für die WM 2026 nominiert! Ja, ihr habt richtig gehört! Er hat bislang zwar kein A-Länderspiel absolviert, stand aber einmal im Kader und wird als einer der jüngsten deutschen Teilnehmer in der WM-Geschichte erwartet. Das ist schon eine beeindruckende Wendung – sein Weg zum Erfolg war alles andere als geradlinig. Nach einer Aussortierung in der Jugend hat er in der B-Jugend 31 Tore in 32 Spielen erzielt und wurde im November 2025 mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet. Ein echter Kämpfer!
El Mala, der im Januar 2025 zum 1. FC Köln gewechselt ist, hat sich schnell zu einer wichtigen Stütze des Teams entwickelt. Sein Marktwert ist innerhalb eines Jahres von wenigen Hunderttausend Euro auf einen zweistelligen Millionenbetrag gestiegen. Das lässt die Transfer-Spekulationen um ihn nur weiter anheizen – Topklubs haben ihn bereits im Visier! Seine unbeschwerte Spielweise, gepaart mit Dribbelstärke und Torgefahr, macht ihn zu einem wertvollen Spieler, der perfekt ins System von Nagelsmann passt. Es gibt Stimmen, die ihn mit Lukas Podolski vergleichen, der 2006 als junger Spieler für Deutschland auftrat. Das klingt vielversprechend!
Die Zukunft im Blick
Die offizielle Kader-Bekanntgabe für die WM 2026 erfolgt am 21. Mai 2026 um 14 Uhr. Sportdirektor Thomas Kessler hat El Malas Entwicklung bereits gelobt. Vielleicht wird das ja der Aufschwung, den der 1. FC Köln braucht, um sich auf der großen Bühne zu beweisen. Und während die anderen Bundesligisten sich über die Millionen von der FIFA freuen, bleibt dem FC nichts anderes übrig, als auf das nächste Kapitel zu hoffen. Es bleibt spannend, wie sich die Personalfragen im Team noch entwickeln – auch die Positionen von Manuel Neuer und Leon Goretzka sind noch offen.
Für die Fans ist das alles eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Enttäuschung über die Nichtnominierung von El Mala ist noch frisch, aber die Vorfreude auf seine Teilnahme an der nächsten WM bringt frischen Wind. Wir werden sehen, was die Zukunft für den jungen Kicker und den 1. FC Köln bereithält. Die Fußballwelt ist voller Überraschungen, und wir bleiben gespannt, was als Nächstes kommt!
Weitere Informationen finden Sie auf Transfermarkt.de.