Es gibt Neuigkeiten aus dem schönen Köln, die bei vielen auf ein wenig Enttäuschung treffen. Die beliebte Strandbar Monkey’s Island am Escher See bleibt nämlich vorerst geschlossen. Die Betreiber haben am Pfingstwochenende via Instagram verkündet, dass die Öffnung aufgrund fehlender behördlicher Freigaben nicht stattfinden kann. Das ist schon bitter, gerade jetzt, wo die Temperaturen steigen und die Kölnerinnen und Kölner am liebsten am Wasser chillen würden!

Der Escher See, idyllisch im Nordwesten Kölns zwischen Pesch und Esch/Auweiler gelegen, hat viel zu bieten. Aber dieses Jahr wird der Sommerbeginn für viele ein wenig gedämpft. Schwimmen ist dort nur am Strand von Monkey’s Island erlaubt, außerhalb des Strands ist das Baden sogar untersagt. Das sorgt natürlich für Frustration bei den Fans der Strandbar, die sich über die bürokratischen Hürden auf Instagram Luft machen.

Ein ewiger Streit mit der Stadt

Die Geschichte der Strandbar ist ein wenig wie ein Drama, das sich über die Jahre hinzieht. Immer wieder gab es Konflikte zwischen den Betreibern und der Stadt Köln, die bereits in der Vergangenheit zu Untersagungen führten. Die Stadt hat die Öffnung jetzt wieder untersagt und verweist darauf, dass bestimmte Aufbauten innerhalb der Strandbar nicht den Baugenehmigungen aus dem Jahr 2010 entsprechen. Das klingt fast wie ein schlechter Witz, denn in den letzten beiden Sommern hatte Monkey’s Island trotzdem an einigen Tagen geöffnet – ohne Genehmigung natürlich.

Die Betreiber haben sich bemüht und arbeiten an einer Lösung. Aber die „behördlichen Abstimmungen“, die die Freigabe verzögern, scheinen sich wie Kaugummi zu ziehen. Letztendlich wird der Betreiber, Marc Förste, mit einem Zwangsgeld von 30.000 Euro konfrontiert, welches ihm vom Verwaltungsgericht Köln aufgebrummt wurde. Die Stadt hat das Zwangsgeld durchgesetzt, nachdem Förste im Vorjahr zehn Tage lang ohne Genehmigung geöffnet hatte. Das Gericht hat die Klagen des Pächters abgelehnt – ein echter Tiefschlag für Monkey’s Island.

Ein leidenschaftliches Projekt

Marc Förste hat das Strandbad mit Gastronomie 2019 übernommen und versucht, es zu einem Hotspot in der Region zu machen. Doch die Schwierigkeiten reißen nicht ab: Die Stadt behauptet, dass Förste die Bar ohne die nötige Baugenehmigung ausgebaut hat. Ein weiteres Problem kam im Frühjahr 2024 ans Licht, als die Stadt feststellte, dass die Bar noch weiter erweitert wurde. Wie kann man da noch einen kühlen Kopf bewahren?

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Aber die Geschichte endet hier nicht. Im Februar 2025 gab es einen Brand auf dem Gelände, der auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt wird. Schlimm genug, dass die Polizei Brandstiftung vermutet und Förste nicht einmal versichert war. Ein echter Albtraum für jeden Gastronom!

In der Zwischenzeit bleibt es spannend, wie es mit Monkey’s Island weitergeht. Die Stadt Köln prüft die Beschlüsse des Verwaltungsgerichts und koordiniert ihr weiteres Vorgehen. Die Kölnerinnen und Kölner können nur hoffen, dass die Strandbar bald wieder öffnet und sie bei einem kühlen Getränk die Seele baumeln lassen können. Bis dahin heißt es: abwarten und Tee trinken – oder vielleicht besser ein kühles Kölsch genießen!