Abschied auf Raten: Gazibegovic und Rondic am Scheideweg in Köln
Heute ist der 24.06.2026, und in der Domstadt Köln brodelt es gewaltig in der Fußballszene. Im Fokus stehen die beiden Spieler Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic, die momentan am Rande des Geschehens stehen. Die beiden Bosnier, die beim 1. FC Köln unter Vertrag stehen, haben in letzter Zeit nicht gerade die besten Karten – und das nicht nur auf dem Platz. Gazibegovic, 26 Jahre alt und als Rechtsverteidiger verpflichtet, wollte in Köln eigentlich richtig loslegen, doch die Realität sieht anders aus. Aktuell ist er an Sturm Graz ausgeliehen und weiß nicht, wie es für ihn weitergeht. Er hat zwar noch bis 2028 Vertrag, doch seine Zukunft in der Stadt am Rhein ist alles andere als klar.
Ähnlich geht es Imad Rondic, 27 Jahre alt und Stürmer, der im Februar 2025 für 1,5 Millionen Euro von Widzew Lodz zu den Geißböcken wechselte. Er konnte die hohen Erwartungen, die an ihn geknüpft wurden, nicht erfüllen und wurde bereits an Rakow und zuletzt an Preußen Münster verliehen. Dort erzielte er in 14 Zweitligaspielen immerhin zwei Tore und legte zwei weitere auf. Doch auch das reicht nicht aus, um sich im Kader des FC Köln zu empfehlen. Beide Spieler verdienen zusammen satte 135.000 Euro monatlich, was sich der Klub natürlich ganz anders vorgestellt hat. Die Vereinsführung hat noch keine Entscheidung über ihre Zukunft getroffen; die Optionen sind vielschichtig – Verkauf, Verleih oder einfach im Kader behalten.
Die Situation der Spieler
Laut Berichten wurden Gazibegovic und Rondic bereits darüber informiert, dass sie beim Trainingsstart unter Trainer René Wagner am 13. Juli 2026 nicht dabei sein werden, sollten sie bis dahin keinen neuen Verein finden. Stattdessen müssen sie in der U21 oder individuell trainieren. Das ist schon ein harter Brocken. Während Gazibegovic nach seiner Verletzungsanfälligkeit und den damit verbundenen leeren Versprechen als Königstransfer galt, wird Rondic als gescheitert betrachtet. Beide Spieler wurden im vergangenen Sommer von Trainer Lukas Kwasniok aussortiert und haben seitdem keine Rolle mehr im Team gespielt. Das ist schon eine bittere Pille für die beiden.
Gazibegovic hatte vor seiner Ausleihe noch erklärt, dass er beim FC noch einmal angreifen wolle. Doch die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Verletzungen und leistungstechnische Rückschläge haben seine Chancen auf eine Rückkehr in die erste Mannschaft drastisch verringert. Dass Gazibegovic in seinen 13 Spielen für Köln, davon elf in der 2. Liga, nicht überzeugen konnte, ist kein Geheimnis. Und Rondic? Seine Rückkehr aus der Ausleihe brachte nicht den erhofften Aufschwung. Stattdessen blieb er blass – die Konstanz fehlte, und die Hoffnung auf eine neue Chance im Profibereich schwand.
Was kommt als Nächstes?
Die Kaderplanung für die kommende Saison läuft beim FC Köln auf Hochtouren. Neue Zugänge stehen zwar noch nicht fest, aber die Verantwortlichen haben konkrete Ideen für Leihspieler. Gazibegovic und Rondic haben dabei wohl keine Chance mehr, im Kader zu bleiben. Gerüchte über andere Klubs, die Interesse an Rondic zeigen, gibt es zwar, doch konkret wird es nicht. Es bleibt abzuwarten, wie die Geschichte für diese beiden Spieler weitergeht. Werden sie einen neuen Verein finden oder gar das Kapitel Köln endgültig schließen? Die Zeit wird es zeigen.
